Hochstuhl wählen: klassisch, mitwachsend oder kompakt
Die Arten von Hochstühlen im Vergleich: mit Essbrett, mitwachsender Stuhl am Tisch oder zusammenklappbar. Dazu die Norm, der Sicherheitsgurt und das Saubermachen.
Drei Arten von Hochstühlen
Ein klassischer Hochstuhl hat ein eigenes Essbrett, oft eine verstellbare Höhe und manchmal eine Liegeposition oder Rollen. Viele Modelle lassen sich zusammenklappen. Ein mitwachsender Stuhl, oft aus Holz, hat eine Sitzfläche und ein Fußbrett, die du verstellst; dein Kind sitzt damit am normalen Tisch.
Dazu kommen kompakte Lösungen: eine Sitzerhöhung, die du auf einem normalen Stuhl befestigst, oder ein Tischsitz, der an die Tischplatte geklemmt wird. Praktisch für kleine Küchen, auf Reisen oder bei Oma und Opa. Schau bei einem Tischsitz nach, für welche Tischstärke er geeignet ist.
Mitwachsen mit deinem Kind
Ein mitwachsender Stuhl begleitet dein Kind vom Baby- bis ins Schulalter, manche sogar bis ins Erwachsenenalter. Für die erste Zeit gibt es bei vielen Marken Zubehör: ein Babyset mit Bügel und Rückenlehne, ein Kissen oder ein Essbrett. Das kaufst du oft separat.
Bei manchen Marken gibt es auch ein Newborn-Set, eine Art Babywippe auf dem Hochstuhl, damit dein Baby ab der Geburt am Tisch dabei sein kann. Es ist nicht zum Essen gedacht; halte dich an Gewicht und Alter, die der Hersteller nennt.
Ab wann?
Hersteller nennen für das Sitzen ohne Newborn-Set meist „ab etwa 6 Monaten“ oder „sobald dein Kind selbstständig sitzen kann“. Wann dein Baby für Beikost bereit ist, besprichst du mit deiner Hebamme oder in der Kinderarztpraxis.
Sicherheit
Hochstühle fallen unter die europäische Norm EN 14988. Viele Stühle haben einen Fünfpunktgurt oder einen Schrittgurt, damit dein Kind nicht herausklettern oder darunter durchrutschen kann. Benutze den Gurt so, wie die Gebrauchsanleitung es angibt, und stell den Stuhl nicht zu nah an einen Tisch oder eine Wand, von der sich dein Kind abstoßen kann.
Im Alltag
Ein Hochstuhl wird schmutzig. Schau, ob das Kissen abnehmbar und waschbar ist, ob das Essbrett in die Spülmaschine darf und ob es Ritzen gibt, in denen Essen hängen bleibt.
Miss auch deine Küche aus: die Breite des Stuhls, die Höhe deines Tisches und ob du ihn zusammengeklappt verstauen kannst. Eine Fußstütze, auf der die Füße ruhen können, haben die meisten mitwachsenden Stühle serienmäßig.
Häufige Fragen
Ab welchem Alter kann mein Kind in einen Hochstuhl?
Hersteller nennen meist „ab etwa 6 Monaten“ oder „sobald dein Kind selbstständig sitzen kann“. Mit einem Newborn-Set kann dein Baby bei manchen Marken früher am Tisch liegen. Wann dein Baby für Beikost bereit ist, besprichst du mit deiner Hebamme oder in der Kinderarztpraxis.
Was ist ein mitwachsender Hochstuhl?
Ein Hochstuhl mit verstellbarer Sitzfläche und verstellbarem Fußbrett, mit dem dein Kind am normalen Tisch sitzt. Er hält jahrelang, manche bis ins Erwachsenenalter.
Braucht ein Hochstuhl einen Gurt?
Die europäische Norm EN 14988 stellt Anforderungen daran, wie ein Kind im Stuhl gesichert ist. Viele Stühle haben einen Fünfpunktgurt oder einen Schrittgurt. Benutze ihn so, wie die Gebrauchsanleitung es angibt.
Weiter stöbern
LeBaby testet keine Produkte. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was die Normen und die Hersteller sagen. Halte dich immer an die Gebrauchsanleitung deines eigenen Produkts.
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