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Milchpumpe wählen: Handpumpe oder elektrisch?

Handpumpe, elektrische Pumpe, tragbare Pumpe oder mieten: die Arten von Milchpumpen im Vergleich und worauf du bei Brusthaube, Lautstärke und Ersatzteilen achtest.

Die Handpumpe

Eine Handpumpe funktioniert mit einem Hebel, den du selbst drückst. Sie ist klein, leise, braucht keinen Strom und ist meist am günstigsten. Hersteller empfehlen sie vor allem für gelegentliches Abpumpen. Es gibt auch Milchauffangschalen aus Silikon, die du an die andere Brust setzt, während du stillst.

Die elektrische Pumpe

Eine elektrische Pumpe saugt mit einem Motor. Du stellst Saugstärke und Rhythmus ein; viele Pumpen beginnen mit einer schnellen Stimulationsphase und gehen dann in einen langsameren Rhythmus über. Es gibt Einzelpumpen für eine Brust und Doppelpumpen für beide gleichzeitig.

Schau, ob die Pumpe mit Akku läuft oder nur am Netz, wie schwer sie ist und wie laut sie ist, wenn der Hersteller das in Dezibel angibt.

Die tragbare Pumpe

Eine tragbare (oder „freihändige“) Pumpe sitzt komplett im BH: Motor und Auffangbehälter stecken in einer Schale. Du kannst damit herumlaufen. Die Behälter sind kleiner als Fläschchen, und der Hersteller gibt an, wie viel sie fassen.

Eine Pumpe mieten

Eine Klinikpumpe ist eine leistungsstarke elektrische Pumpe, die du wochen- oder monatsweise mietest, zum Beispiel in einer Apotheke oder einem Sanitätshaus. Ob deine Krankenkasse die Kosten übernimmt, ist unterschiedlich; frag deine Hebamme oder deine Krankenkasse.

Die Größe der Brusthaube

Die Brusthaube ist der Trichter, der auf deiner Brust sitzt. Hersteller liefern sie in Größen in Millimetern, zum Beispiel 21, 24 oder 27 mm, und haben oft eine Messhilfe. Schau, welche Größe beiliegt und ob andere Größen einzeln erhältlich sind. Eine Stillberaterin kann dir helfen, die richtige Größe zu finden.

Was vergleichst du noch?

Ein geschlossenes System trennt die Milch von Schläuchen und Motor, sodass keine Milch in den Schlauch gelangt. Hersteller geben an, wenn ihre Pumpe das hat.

Schau auch auf die Ersatzteile: Ventile und Membranen nutzen sich ab und werden laut Gebrauchsanleitung ersetzt. Praktisch, wenn es sie einzeln und leicht zu kaufen gibt. Und schau, ob die Fläschchen der Pumpe zu deinen anderen Fläschchen, Saugern und deinem Sterilisator passen.

Hilfe beim Stillen

Wie oft und wie lange du abpumpst, ist persönlich. Mit Fragen zum Stillen kannst du dich an deine Hebamme, eine Stillberaterin (IBCLC) oder deine Kinderarztpraxis wenden. LeBaby vergleicht Produkte und gibt keine medizinischen Ratschläge.

Häufige Fragen

Ist eine elektrische Milchpumpe besser als eine Handpumpe?

Sie sind für unterschiedlichen Gebrauch. Eine Handpumpe ist klein, leise und günstig, praktisch für ab und zu. Eine elektrische Pumpe, vor allem eine Doppelpumpe, ist schneller, wenn du oft abpumpst. Rat für deine Situation bekommst du bei deiner Hebamme oder einer Stillberaterin.

Welche Brusthaubengröße brauche ich?

Hersteller geben Größen in Millimetern an und haben oft eine Messhilfe. Schau, welche Größe bei der Pumpe dabei ist und ob du andere Größen einzeln kaufen kannst. Eine Stillberaterin kann beim Messen helfen.

Kann ich eine Milchpumpe mieten?

Ja, eine Klinikpumpe kannst du mieten, zum Beispiel in einer Apotheke oder einem Sanitätshaus. Ob deine Krankenkasse die Kosten übernimmt, ist unterschiedlich; frag deine Hebamme oder deine Krankenkasse.

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LeBaby testet keine Produkte. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was die Normen und die Hersteller sagen. Halte dich immer an die Gebrauchsanleitung deines eigenen Produkts.

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